Bautätigkeit

Baugenehmigungen 1. Halbjahr 2016

Falsches Spiel mit schönen Zahlen

„Der Anstieg der Baugenehmigungszahlen um 30,4 Prozent weckt vielerorts Hoffnungen auf ein absehbares Ende der Wohnungsknappheit. Vor dieser Fehlinterpretation kann ich jedoch nur warnen“, kommentiert BFW-Präsident Andreas Ibel die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen des ersten Halbjahres 2016.

Demnach wurden von Januar bis Juni 2016 der Bau von insgesamt 182.800 Wohnungen genehmigt. Davon waren 154.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden.

Der wichtigste Faktor für den Anstieg der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2016 ist der Vorzieheffekt durch die Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016. Demnach wurden noch vielfach die alten Regelungen der EnEV 2014 genutzt, bevor die Verschärfung im Januar diesen Jahres in Kraft trat und sich die Baukosten damit einhergehend um 7 Prozent erhöht haben. Da das Datum des Bauantrags gilt, haben zahlreiche Unternehmen den Antrag Ende letzten Jahres gestellt. Die Genehmigungen sind entsprechend in den ersten Monaten dieses Jahres erfolgt, obwohl der tatsächliche Baubeginn oftmals noch ungewiss ist.

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Baugenehmigungen 2015

Mehr Neubau kann nur über mehr Bauland erreicht werden

Auch wenn die Zahlen der Baugenehmigungen ansteigen, darf nicht vergessen werden, dass genehmigte Wohnungen noch keine fertiggestellten Wohnungen sind. Die mittelständische Wohnungswirtschaſt braucht jetzt und in den nächsten Jahren die richtigen Stellschrauben, um den hohen Neubaubedarf von rund 400.000 WE kurz- und mittelfristig zu decken. Angesichts der genannten Zahlen wird dieser Bedarf auch 2016/2017 wohl bei weitem nicht erreicht werden.

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Baugenehmigungen 1. Halbjahr 2015

Wohnungsbau-Dynamik bleibt auf niedrigem Niveau

Von Januar bis Juni 2015 wurde in Deutschland, sowohl im Neubau als auch im Bestand, der Bau von 140.037 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,3% oder rd. 3.200 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich das Wachstum bei den Baugenehmigungen zwar fort, ist aber auf deutlich niedrigerem Niveau als noch im ersten Halbjahr 2014. Damals betrug der Zuwachs ggü. dem Vorjahr noch 9,6%. Durch die derzeitig herrschenden Rahmenbedingungen und infolge des hohen Zuzuges durch Zuwanderer und Flüchtlinge, gerade in die Ballungszentren mit ohnehin bereits angespannten Wohnungsmärkten, steigt die Wohnungsnachfrage weiter beträchtlich an. Unter den gegenwärtigen Voraussetzungen sind die aktuellen Baugenehmigungszahlen viel zu gering.

Baugenehmigungen_1HJ_2015_VERIm dringend notwendigen Wohnungsneubau wurden im ersten Halbjahr 120.569 Wohnungen genehmigt, das entspricht nur einem leichten Plus ggü. dem Vorjahreszeitraum von 1,6%. Getragen wird die Entwicklung durch den Mehrfamilienhausbau, hier wurden 4,5% mehr Wohnungen genehmigt (+2.640 WE). Immer noch auf sehr niedrigem Niveau verharren die Baugenehmigungen von Einfamilienhäusern, mit einem Zuwachs von nur 0,9% (+420 WE). Die Genehmigungen von Zweifamilienhäusern zeigen hingegen weiterhin eine negative Entwicklung auf. So wurden in diesem Segment des Wohnungsneubaus 4,3% (-436 WE) weniger Wohnungen genehmigt, als noch im Vorjahreszeitraum. Ebenfalls weniger Baugenehmigungen entfielen auf Eigentumswohnungen. Hier betrug der Rückgang 5,9% (-1.948 WE) ggü. dem Vorjahreszeitraum.


Baugenehmigungen 1. Halbjahr 2015

Wohnungsbau-Dynamik bleibt auf niedrigem Niveau

Von Januar bis Juni 2015 wurde in Deutschland, sowohl im Neubau als auch im Bestand, der Bau von 140.037 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,3% oder rd. 3.200 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich das Wachstum bei den Baugenehmigungen zwar fort, ist aber auf deutlich niedrigerem Niveau als noch im ersten Halbjahr 2014. Damals betrug der Zuwachs ggü. dem Vorjahr noch 9,6%. Durch die derzeitig herrschenden Rahmenbedingungen und infolge des hohen Zuzuges durch Zuwanderer und Flüchtlinge, gerade in die Ballungszentren mit ohnehin bereits angespannten Wohnungsmärkten, steigt die Wohnungsnachfrage weiter beträchtlich an. Unter den gegenwärtigen Voraussetzungen sind die aktuellen Baugenehmigungszahlen viel zu gering.

Baugenehmigungen_1HJ_2015_VERIm dringend notwendigen Wohnungsneubau wurden im ersten Halbjahr 120.569 Wohnungen genehmigt, das entspricht nur einem leichten Plus ggü. dem Vorjahreszeitraum von 1,6%. Getragen wird die Entwicklung durch den Mehrfamilienhausbau, hier wurden 4,5% mehr Wohnungen genehmigt (+2.640 WE). Immer noch auf sehr niedrigem Niveau verharren die Baugenehmigungen von Einfamilienhäusern, mit einem Zuwachs von nur 0,9% (+420 WE). Die Genehmigungen von Zweifamilienhäusern zeigen hingegen weiterhin eine negative Entwicklung auf. So wurden in diesem Segment des Wohnungsneubaus 4,3% (-436 WE) weniger Wohnungen genehmigt, als noch im Vorjahreszeitraum. Ebenfalls weniger Baugenehmigungen entfielen auf Eigentumswohnungen. Hier betrug der Rückgang 5,9% (-1.948 WE) ggü. dem Vorjahreszeitraum.


Baugenehmigungen / Baufertigstellungen noch immer unter den Werten von 2006.

Bundesweit konnten wir in 2014 einen weiteren Anstieg der Baufertigstellungen feststellen. Allerdings kommen diese von einem niedrigen Niveau und liegen immer noch unter den Werten von 2006. Bei der Betrachtung der Baugenehmigungen fällt auf, dass die Dynamik gegenüber den Vorjahreszeiträumen etwas abflacht. Vor dem Hintergrund eines erheblichen Nachholprozesses durch geringe Baufertigstellungen in den Krisenjahren und eines zusätzlich erhöhten Bedarfes aufgrund der sich ändernden demografischen Situation sowie veränderter Haushaltsgrößen sind die Baufertigstellungen immer noch zu gering und die Entwicklung darf jetzt nicht ins Stocken geraten.


Baugenehmigungen / Baufertigstellungen noch immer unter den Werten von 2006.

Bundesweit konnten wir in 2014 einen weiteren Anstieg der Baufertigstellungen feststellen. Allerdings kommen diese von einem niedrigen Niveau und liegen immer noch unter den Werten von 2006. Bei der Betrachtung der Baugenehmigungen fällt auf, dass die Dynamik gegenüber den Vorjahreszeiträumen etwas abflacht. Vor dem Hintergrund eines erheblichen Nachholprozesses durch geringe Baufertigstellungen in den Krisenjahren und eines zusätzlich erhöhten Bedarfes aufgrund der sich ändernden demografischen Situation sowie veränderter Haushaltsgrößen sind die Baufertigstellungen immer noch zu gering und die Entwicklung darf jetzt nicht ins Stocken geraten.